Schmarotzer und Versager erhalten mehr Geld

Nun ist es endlich soweit, nach 12 Nullrunden will sich der Club der Selbstbediener (Regierung) die Bezüge erhöhen. Das wäre kein Problem und auch vollkommen normal wenn dieses nicht mal wieder in Eigenregie geschehen würde. Man stelle sich vor, der kleine Angestellte (und nichts anderes sind Politiker) erhöht sich aufgrund seiner schlechten Leistungen das Gehalt.

Unvorstellbar, aber warum dürfen es unsere Politiker? Weil ein Aufsichtsgremium fehlt, eine Gewalt die diese Personen in Ihre Grenzen verweist.

Und wir dürfen auch unseren armen Herr Ex-Bundespräsidenten Wulf nicht vergessen. Er ist aufgrund des öffentlichen Drucks zurückgetreten, über die Gründe des Rücktrittes zu schreiben würde den Rahmen des Blogs sprengen. Nur soviel ein Rücktritt ist einer Kündigung gleichzusetzten. Ein Angestellter der kündigt bekommt 3 Monate kein Arbeitslosengeld, unser Ex-Bundesversager Wulf erhält 199.000 € p.a. und nun gibt es einen Zuschlag von 18.000 € p.a.

Wann wurden das letzte mal die Bezüge der Arbeitslosen und Rentner um diesen Faktor (9%) erhöht? Noch nie, und warum nicht? Das Geld der Bürger (Steuereinnahmen) wird für das schöne Leben der Schmarotzergang gebraucht.

Einmal soviel Geld verdienen, keine Leistung bringen müssen, keine persönliche Verantwortung tragen und bei Versagen noch den Arsch gepudert zu bekommen. Das wäre wie ein sechser im Lotto.

Ich habe mal einen dieser Schmarotzer zu diesem Thema befragt, die Anwort war lapidar, „Du kannst doch auch in die Politik gehen und es genau so machen“. Ist dieses nicht bezeichnend … .

Der „normale“ Bürger hat zum Großteil keine Zeit in die Politik zu gehen. Er muss seinen Lebensunterhalt verdienen. Welche Berufe üben denn (bis auf einige Ausnahmen) unsere Politiker im normalen Leben aus? Lehrer, Beamte, Rechtsanwälte und hier und da mal ein Arzt der nicht in der Lage ist für seinen Lebensunterhalt im privaten zu sorgen. Angestellte und Arbeiter können es sich nicht leisten Stimmen zu kaufen und der Arbeit fern zu bleiben.

In der Politik herrschen Machtmißbrauch und Korruption. Es fehlt die vierte Macht im Staat.

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